Der Hamburger SV ist scharf auf die Verpflichtung von David Kinsombi. Dem ‚Hamburger Abendblatt‘ zufolge haben die Rothosen den Sechser von Holstein Kiel als „Königslösung“ für die Nachfolge von Orel Mangala (kehrt zum VfB Stuttgart zurück) ausgemacht. Kinsombi ist noch bis 2021 an Kiel gebunden.

2017 war er vom heutigen HSV-Sportvorstand Ralf Becker zu den Störchen gelotst worden. Mittlerweile ist er mit 23 Jahren der jüngste Kapitän der zweiten Liga. Auch Teams aus der Bundesliga und RB Salzburg zeigen Interesse an Kinsombi. Für den HSV wäre ein Transfer dieser Größenordnung wohl nur im Falle des Aufstiegs zu stemmen.

Kohle dank Santos?

Das nötige Geld könnte der Verkauf von Douglas Santos (24) einspielen. Laut ‚Hamburger Morgenpost‘ wird der HSV erst gar nicht versuchen, den Leistungsträger von einer Verlängerung zu überzeugen. Vielmehr rechne man im Sommer mit lukrativen Angeboten. 20 bis 25 Millionen Euro sollen für den Linksverteidiger rausspringen.

Zum finanziellen Kraftakt könnte auch der angepeilte Kontrakt für Pierre-Michel Lasogga werden. Stand jetzt ist der 27-jährige Toptorjäger am Saisonende ablösefrei zu haben. Der HSV hat sich selbst eine Gehaltsobergrenze von zwei Millionen Euro gesetzt. Ab der kommenden Woche sollen die Gespräche beginnen.

Das gilt auch für Lewis Holtby (28), dessen Kontrakt ebenfalls ausläuft. Der Mittelfeldspieler saß beim 4:0-Derbysieg beim FC St. Pauli am Sonntag erstmals in dieser Saison nur auf der Bank. Der ‚Morgenpost‘ zufolge „stehen die Zeichen eher auf Abschied“. Im vergangenen Jahr trumpfte Holbty nochmal auf, als es um einen neuen Vertrag ging. Folgt nun eine Wiederholung?