Der Hamburger SV treibt hinter den Kulissen die Suche nach einem neuen Trainer voran – es gilt als ausgeschlossen, dass Hannes Wolf nach dem verpassten Aufstieg im Amt bleibt. Die Namen Peter Stöger, Ex-Coach Bruno Labbadia, Dieter Hecking, Alexander Zorniger und André Breitenreiter geistern durch die Medienlandschaft.

Der ‚kicker‘ bringt drei weitere Kandidaten ins Spiel. Zum einen Markus Anfang, der zuletzt trotz Tabellenführung seinen Platz bei Aufsteiger Köln räumen musste. Den 44-jährigen kennt HSV-Sportvorstand Ralf Becker noch aus gemeinsamen Zeiten bei Holstein Kiel.

Ebenso ist Dimitios Grammozis kein Unbekannter. Den Darmstadt-Coach hatte Becker im Visier, als er einen neuen Trainer für Kiel suchte. Grammozis übernahm erst Ende Februar am Böllenfalltor, besitzt einen Vertrag bis 2020. Gehandelt wird zudem Daniel Thioune, der mit dem VfL Osnabrück den souveränen Aufstieg in die zweite Liga vollbrachte. Ein klarer Favorit kristallisiert sich noch nicht heraus.

Alles klar mit Hinterseer

Einen Schritt weiter ist der HSV beim Spielerkader. Jan Gyamerah, Jeremy Dudziak und David Kinsombi sind schon da, nun soll Lukas Hinterseer (28) folgen. Laut ‚Bild‘ ist sich Hamburg mit dem Bochum-Stürmer einig. Nur die Unterschrift fehlt noch, Hinterseer kommt ablösefrei.

Abgeschlossen sind die Planungen damit aber noch nicht, wie Becker betont: „Wir wollen eine neue Führungsachse. Vier, fünf Leute mit Qualität, Persönlichkeit und Mentalität. Profis, die vorangehen können und unsere jungen Spieler führen können.“