Ihlas Bebou sehnt sich nach Bundesligafußball. In der laufenden Spielzeit packte der Togolese endgültig den Durchbruch bei Fortuna Düsseldorf, ist für die Offensive der Rot-Weißen unverzichtbar.

Zwar verlängerte sich der Vertrag des F95-Eigengewächses kürzlich per Option bis 2018, dennoch steht der 22-Jährige einem Wechsel offen gegenüber – sofern es Richtung Oberhaus geht.

Union interessiert an Bebou

Dorthin soll auch die Reise von Union Berlin gehen. Der Arbeiterverein aus Köpenick führt seit Montagabend die Tabelle der zweiten Liga an und rechnet sich entsprechend realistische Chancen aus, erstmals in der Klubhistorie in die Bundesliga aufzusteigen.

Gelingt dem Team von Jens Keller dieses dann geschichtsträchtige Unterfangen, soll Bebou den Eisernen dabei helfen, die Klasse zu halten. Wie die ‚Rheinische Post‘ berichtet, zeigt der FCU Interesse an der Verpflichtung des togolesischen Nationalspielers.

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkle unterstrich allerdings jüngst, Bebou sei trotz nur noch einem Jahr gültigen Vertrags keinesfalls zum Vorzugspreis zu haben: „Für 1,5 Millionen Euro müssen wir Ihlas nicht verkaufen.“ Fraglich, ob Union da mitgehen kann – insbesondere wenn die Bundesligakonkurrenz sich einmischt.

Fortuna verhandelt mit Burnley

Ein anderer Leistungsträger der Düsseldorfer ist Rouwen Hennings. Der Angreifer wiederum möchte die Flingeraner nicht verlassen, sondern am liebsten langfristig bleiben. Und auch F95 möchte den 29-Jährigen gerne über den Sommer hinaus in der Landeshauptstadt halten.

Deshalb befindet man sich mit dem englischen Zweitligisten bereits in Verhandlungen. „Im Moment rufen die noch unmögliche Summen auf. Das ist aber normal. An Burnleys Stelle täte ich das wohl auch“, erklärt Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer.

PlausibelFT-Meinung: Chancen hat Union bei Bebou nur, wenn der Aufstieg gelingt. Aber selbst dann dürfte es für die Köpenicker äußerst schwierig werden, den 22-Jährigen von der Alten Försterei zu überzeugen – nicht nur finanziell. Denn auch einige Bundesligisten werden den schnellen Flügelspieler auf dem Zettel haben. Bei Hennings sind die Fronten klar: es dreht sich alles um die Ablöse, Verhandlungsgeschick ist gefragt.