Trotz des 2:1-Siegs beim FC Ingolstadt und der Tabellenführung in Liga zwei hängt beim 1. FC Köln der Haussegen schief. „Es gibt für mich ein Problem innerhalb des Vereins. Das hat mit Vertrauen zu tun und ist wenig reparabel. Jetzt könnt ihr euch aussuchen, was ich damit meine“, gab Armin Veh laut dem ‚SID‘ nach dem gestrigen Spiel zu Protokoll.

Ziel der Attacke des Kölner Sportchefs ist offenbar Präsident Werner Spinner. Zwischen dem 70-Jährigen und Veh soll es zuletzt häufiger zu Spannungen gekommen sein. Angeblich habe Spinner die Kritik von Veh an Markus Anfang nach der 2:3-Niederlage beim SC Paderborn negativ aufgefasst und sich mehr Unterstützung für den Trainer gewünscht.

Der alleinige Grund für die Differenzen wird das aber wohl nicht sein. Veh zumindest sieht die Vertrauensbasis im Klub so weit beschädigt, dass er über Konsequenzen nachdenkt. „Wenn es einen Vertrauensverlust gibt, dann kann man den bei mir nicht mehr reparieren. Zumindest nicht so einen. Ich weiß nicht, was das für Konsequenzen hat. Aber irgendwann gibt es welche“, so der 58-Jährige. Denkt er möglicherweise sogar an seinen Rücktritt?