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Die Tops und Flops des Transfersommers: Stürmer-Tops

> 11.10.2009 - 17:49 - Tobias Feldhoff

Die Tops und Flops des Transfersommers: Stürmer-Tops
©Teamshoot

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Die Transferperiode im Sommer war für die deutschen Bundesligisten turbulent wie selten. Noch nie wurde soviel Geld für neue Spieler ausgegeben. Doch nicht jeder Neuzugang erwies sich im Endeffekt auch als Verstärkung.

FussballTransfers nennt nach acht Spieltagen der laufenden Saison die bisherigen Tops und Flops der Bundesliga-Transfers.

Heute: Stümer-Tops

Claudio Pizarro (4 Mio/FC Chelsea zu Werder Bremen): Seitdem der Peruaner den Weg zurück an die Weser gefunden hat, läuft es wieder rund für die Hanseaten. Nicht nur wegen seiner Tore hat der 31-Jährige einen großen Wert für die Mannschaft. An ihm können sich die jungen Spieler orientieren. Verfügt über alle Qualitäten, die eine Stürmer braucht: Kopfballstark, kann den Ball toll behaupten und besitzt einen harten und platzierten Torabschluss. Kann Pizarro seine Form konservieren und bekommt die Bälle weiterhin so präzise von Özil, Marin, Hunt und Co. geliefert, ist Werder wieder ein klarer Kandidat für die Champions League.

André Schürrle (ablösefrei/eigene Jugend zu Mainz 05): Der unechte Neuzugang absolvierte trotz seiner erst 18 Jahre alle Saisonspiele von Beginn an. Ist maßgeblich beteiligt am tollen Saisonstart der Mainzer (Platz 6). Gegen den VfL Bochum traf der Rechtsfuß doppelt, bereitete außerdem schon zwei Treffer vor. Spielt unbekümmert, ist technisch versiert und antrittsschnell. Setzt Schürrle seine Entwicklung derart rasant fort, kann er einen großen Anteil zum angestrebten Klassenerhalt leisten. Endlich wieder ein Mainzer Eigengewächs, das groß auftrumpft.

Eren Derdiyok (4 Mio/FC Basel zu Bayer Leverkusen): Der Schweizer mit türkischen Wurzeln ist ein echter Vollblutstürmer. Verfügt über alle Qualitäten, die vor dem Tor gefragt sind: Schuss- und kopfballstark, mit einem guten Näschen, dazu eiskalt im Abschluss. Zudem zeigt Derdiyok von Woche zu Woche, dass er ein echter Mannschaftsspieler ist. Jubelt bei seinen Toren immer gemeinsam mit dem Vorlagengeber. Der 21-Jährige bildet gemeinsam mit Stefan Kießling das erfolgreichste Sturmduo der Liga. Muss seine Leistung immer weiter bestätigen, denn wenn Patrick Helmes nach seinem Kreuzbandriss wieder zurückkommt, gibt es einen harten Kampf um die Stammplätze.

Obafemi Martins (10,5 Mio/Newcastle zum VfL Wolfsburg): Der Nigerianer hat beim deutschen Meister ein schweres Los gezogen. Trifft bei den Niedersachsen auf keine Geringeren als Edin Dzeko und Grafite, die in der vergangenen Saison den ewigen Torrekord in der Bundesliga gebrochen hatten. Aufgrund der Lorbeeren der beiden kommt Martins meist von der Bank, traf aber schon dreimal. Erzielte in der Bundesliga bisher alle 73 Minuten ein Tor, eine Superquote! Schwächelt Grafite weiter, winkt in den nächsten Wochen der Stammplatz – verdient hätte es der 24-Jährige.

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