Hertha BSC: Gekas soll der Held werden
13.12.2009 - 16:13 - Stephan Kläsener

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Bei Hertha BSC Berlin gibt es eigentlich keinen Mannschaftsteil, von dem keine Probleme ausgehen. Der Sturm ist aber wohl das größte Sorgenkind. Die Abgänge von Andriy Voronin und Marko Pantelic konnten in keinster Weise kompensiert werden. Als Ersatz kam Null-Tore-Stürmer Artur Wichniarek, der in Berlin da weitermacht, wo er bei seinem ersten Gastspiel aufgehört hatte: Mit dem Chancenvergeben.
Ein Mann, der weiß, wo das gegnerische Tor steht, ist Theofanis Gekas. In Leverkusen sitzt 29-Jährige zwar zumeist auf der Bank, bei der griechischen Nationalmannschaft hatte Gekas mit 10 Treffern in der WM-Qualifikation hingegen maßgeblichen Anteil daran, dass die Griechen bei der WM in Südafrika mit von der Partie sind.
Ab der Rückrunde geht Gekas wohl nun für die Hertha auf Torejagd. Wie das griechische Online-Magazin ‚sport-fm.gr’ berichtet, haben die Herthaner mit Bayer bereits Einigkeit über einen Wechsel des Griechen erzielt. Demnach wechselt Gekas im Winter auf Leihbasis an die Spree bis zum kommenden Sommer. Die Hertha zahlt dafür eine Leihgebühr von 1,5 Millionen Euro. Nach Angaben des griechischen Online-Mediums wird der Transfer in der kommenden Woche bekannt gegeben. Außer den Herthanern wurden auch der VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt mit Gekas in Verbindung gebracht.
Hertha Sportdirektor Michael Preetz hatte zuletzt erklärt, dass es möglich sei, dass es sich bei dem neuen Stürmer um einen WM-Fahrer handelt. Namen nannte Preetz allerdings nicht. Allerdings sagte der Ex-Profi pathetisch zur ‚BZ’: „Unser neuer Stürmer kann in Berlin unsterblich werden. Wenn er uns vor dem Abstieg rettet, wäre er auf ewig ein Held.“
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