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Die Transfer-Missverständnisse (2/2): In einem halben Jahr hin und wieder weg

> 03.02.2010 - 19:21 - Tobias Feldhoff

Die Transfer-Missverständnisse (2/2): In einem halben Jahr hin und wieder weg
©Teamshoot

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Auf dem Spielerkarussell möchte eigentlich niemand mitfahren, denn das Prinzip spricht nicht gerade für diejenigen, die auf dem Karussell Platz nehmen: Das Spielerkarussell führt Akteure mit sich, die erst kürzlich bei einem Verein eingestiegen sind und setzt diese zumeist aufgrund mangelnder Leistung kurze Zeit später bei einem anderen Verein wieder ab.

Dieses Spielerkarussell hat sich auch zwischen der sommerlichen und der winterlichen Transferperiode mächtig gedreht und einige, teilweise namhafte Spieler haben Platz genommen. FussballTransfers blickt auf die vergangenen Transferphasen zurück und beleuchtet die Spieler, die innerhalb eines halben Jahres zweimal den Verein wechselten.

Edson Braafheid: Als Wunschspieler von Louis van Gaal kam der Niederländer im Sommer zum FC Bayern. Eine Last, die sich für den Linksverteidiger als zu schwer erwies. Zwar hatte der 26-Jährige zeitweise einen Stammplatz sicher, seine Leistungen entsprachen aber bei weitem nicht den Vorstellungen. Zu behäbig sein Spiel nach vorne, zu unsicher oftmals sein Stellungsspiel. Die Konsequenz: Braafheid wechselte auf Leihbasis zu Celtic Glasgow. Bei den Schotten erhofft sich der Spieler mit surinamischen Wurzeln, noch auf den WM-Zug aufzuspringen.

Marcelo Moreno: Der Leihspieler von Shaktar Donezk sollte ursprünglich schon ein Jahr vorher gekauft werden. Bei Werder ist man froh, dass dieser Plan fehlschlug. Entsprechend schwer wäre es geworden, den Stürmer ohne große finanzielle Verluste wieder loszuwerden. Inzwischen wurde der Bolivianer von Shaktar an Wigan Athletic weiter verliehen. Sein Vater hat das Negativ-Erlebnis mit den Bremern offensichtlich noch nicht verwunden. In der peruanischen Presse sagte Mauro Martins: „Mein Sohn wurde diskriminiert, weil er Bolivianer und nicht Brasilianer ist.“

Cesar: Gemeinsam mit Florian Kringe und Adrian Ramos wurde der Brasilianer kurz vor Ende der Transferperiode im Sommer bei der Hertha vorgestellt. Auf der linken Außenbahn im Mittelfeld sollte der 30-Jährige für noch mehr Schwung sorgen. Sein Gastspiel bei den Berlinern geriet zur Farce. Lediglich dreimal wurde Cesar eingewechselt und konnte bei seinen Kurzauftritten nicht gefallen. Die Konsequenz: Nach nur einem halben Jahr kehrte Cesar zu seinem Ex-Verein Al-Ahli Dubai zurück.



Transfer-Missverständnisse (1/2): In einem halben Jahr hin und wieder weg