VfB Stuttgart: Hleb hat genug vom Schwabenland
28.02.2010 - 14:05 - David Weiss

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Aliaksandr Hleb wird auf keinen Fall beim VfB Stuttgart bleiben. Die Chancen auf einen Verbleib machte die Leihgabe vom FC Barcelona gegenüber dem ‚kicker‘ mit drastischen Worten deutlich: „Zu null Prozent.“ Im Schwabenland wird er bekanntlich auch nicht unbedingt geliebt. Er selbst bringt es, was er als Scherz verstanden wissen wolle, auf den Punkt: „In meinem Vertrag steht wohl, dass ich nur 60 Minuten spielen darf."
Mit Hlebs Abschied aus Stuttgart stellen sich zwangsläufig zwei Fragen. Wo geht es hin mit dem ehemaligen Spieler von Arsenal London? Und für die Bundesliga bedeutend wichtiger: Wie reagieren die Schwaben auf den Abgang des Weißrussen?
Hlebs Zukunft ist ungewiss. Es hätten „positive Gespräche stattgefunden", erklärt der Spieler und meint damit Barcelona. Aber seine Chancen beim Champions League-Sieger zu spielen, dürften nicht unbedingt besser geworden sein. Lokale Stuttgarter Medien würden ihn gerne beim FC Bayern sehen. Doch auch der Klub aus München scheint realistisch betrachtet nicht der Ort, an dem der Weißrusse zu regelmäßigen Einsätzen kommen dürfte.
Noch schwieriger ist die Frage, die der VfB beantworten muss. Hleb sollte den Verlust von Mario Gomez abfedern. Das ist in der Hinrunde zu keiner Zeit gelungen. Die Rückrunde läuft bekanntlich deutlich besser, doch der Abstand zu den Champions League-Plätzen ist derart groß, dass es gut möglich ist, dass sich die Stuttgarter mit dem Rückspiel in Barcelona für einige Zeit aus der ‚Königsklasse‘ verabschieden.
Das würde vor allem einen beträchtlichen finanziellen Verlust bedeuten. VfB-Boss Erwin Staudt macht Mitte der Woche in der ‚Sport Bild‘ bereits deutlich, dass man den Kader in der kommenden Spielzeit verkleinern müsse. Wie können die Schwaben also den sportlichen Verlust auffangen? Horst Heldt steht vor einer schwierigen Aufgabe.
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