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Wolfsburg: Ziani rechnet mit Köstner ab!

> 29.03.2010 - 13:20 - Stephan Kläsener

Wolfsburg: Ziani rechnet mit Köstner ab!
©Teamshoot

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Die Verpflichtung von Karim Ziani kostete den VfL Wolfsburg vor dieser Saison knapp sieben Millionen Euro. Die Rendite ist gleich null. Der 27-Jährige vernachlässigt die Defensivarbeit, lässt in der Offensive Effektivität vermissen und machte bislang ausschließlich mit Negativ-Schlagzeilen von sich reden. Zuerst prügelte sich der offensive Mittelfeldspieler im Training mit Edin Dzeko, dann fand er in Interviews selten sinnvolle Worte, um seine Situation in Wolfsburg zu beschreiben.

In einem Interview mit dem algerischen Online-Magazin ‚Le Buteur’ machte Ziani jetzt deutlich, dass er die längste Zeit in Wolfsburg gewesen ist. Eine Zukunft beim VfL sieht Ziani zumindest unter VfL-Coach Lorenz-Günther Köstner nicht mehr – das Verhältnis ist zerrüttet. Stein des Anstoßes ist Zianis Nicht-Berücksichtigung für das Spiel gegen Mainz. „Es wurden 20 Spieler mit nach Mainz genommen, normalerweise sind es 18. Ich habe zuletzt gegen Hertha gespielt (1:5 gegen Hertha BSC, d. Red.), und denke, dass ich nicht schlecht war. Aber der Coach hat entschieden, dass ich es nicht verdiene, Teil der Mannschaft gegen Mainz zu sein. Das verstehe ich nicht.

Der Algerier zieht aus dieser Entscheidung recht drastische Schlüsse. Auf die Frage, ob er eine Erklärung von Köstner erbeten habe, antwortet Ziani: „Ich habe seitdem nicht mehr mit dem Trainer gesprochen und werde es auch nicht mehr tun. Wenn das seine Entscheidung ist, auch wenn ich sie nicht verstehe, muss ich nicht mehr nach Erklärungen fragen.“ Ziani fühlt sich von Köstner übergangen. „Nach dem Spiel gegen Mainz sagte der Trainer, ich müsse mir um das Spiel gegen Mainz keine Sorgen machen. Nach dieser Nicht-Berufung habe ich viele Dinge verstanden.“

Ziani macht keinen Hehl daraus, mit dem Kapitel Wolfsburg abgeschlossen zu haben. „Ich weiß jetzt, dass der Coach nicht mehr mit mir plant. Jetzt kenne ich meinen Wert für die Mannschaft, meine Situation hier in Wolfsburg. Ich trainiere wie ein Verrückter um in Topform zu kommen, aber der Trainer ignoriert mich einfach. Das demotiviert mich. Jetzt erwarte ich nichts mehr von ihm. All meine Konzentration gilt jetzt der Weltmeisterschaft in Südafrika.“



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