Wer fehlt?

Neben den Aussortierten Thomas Müller, Jérôme Boateng und Mats Hummels wird auch Serge Gnabry fehlen. Der Flügelspieler vom FC Bayern ist erkältet. Die eigentlich etablierten Julian Draxler und Jonas Hector sind ebenso nicht dabei wie Emre Can, der derzeit bei Juventus Turin aufblüht.

Welches System?

Zuletzt baute Jogi Löw vornehmlich auf ein 3-4-3-System. Aber auch die Viererkette bleibt im Repertoire. „Da müssen wir flexibel sein“, betont der Bundestrainer, „es ist wichtig, verschiedene Grundordnungen spielen zu können“. Generell will man „weiterhin hinten rausspielen“, allerdings sei insbesondere „das schnelle Umschalten ist ein ganz wichtiges Thema“.

Wer stürmt?

Obwohl Gnabry nicht zur Verfügung steht, hat Löw im Angriff die Qual der Wahl. Drei oder vier aus Timo Werner, Julian Brandt, Kai Havertz, Marco Reus und Leroy Sané werden in der Startelf stehen. Insbesondere im Fall des erfahrenen Reus’ hofft Löw, dass dieser bald auch in der Nationalmannschaft in eine Führungsrolle schlüpfen kann.

Neuer oder ter Stegen?

Der Bundestrainer hat den Konkurrenzkampf etwas zaghaft eröffnet. „Wir haben im nächsten Jahr viele Wettkämpfe. Marc wird auf jeden Fall die Möglichkeit bekommen“, sagte Löw gestern. Möglich, dass gegen Serbien Neuer und ter Stegen jeweils eine Halbzeit lang ran dürfen. Gegen die Niederlande spielt dann der Kapitän durch.

Wie stark ist Serbien?

Nicht zu unterschätzen. Trainer Mladen Krstajic muss zwar auf einige Waffen wie Dusan Tadic, Filip Kostic oder Stabilisator Nemanja Matic verzichten. Mit Sergej Milinkovic-Savic (Lazio Rom) und Luka Jovic (Eintracht Frankfurt) werden dennoch zwei der umworbensten Spieler Europas in der Startelf stehen. Aus der Bundesliga sind zudem Bremens Milos Veljkovic, Frankfurts Mijat Gacinovic und der ehemalige Dortmunder Antonio Rukavina bekannt.

Die voraussichtliche Aufstellung