Um 12:30 Uhr bittet der DFB zur Pressekonferenz. Jogi Löw wird dann den Kader für die beiden anstehenden Länderspiele gegen Serbien und gegen die Niederlande bekanntgeben. Und der Trainer der Nationalelf will zudem die Gelegenheit nutzen, um sich zur Ausbootung von Mats Hummels, Jérôme Boateng und Thomas Müller zu äußern. Dem Trio vom FC Bayern wurde in dieser Woche mitgeteilt, dass sie keine Rolle mehr in den Zukunftsplänen spielen.

Wie die ‚Bild‘ nun berichtet, ist diese Entscheidung zumindest nicht endgültig. Das Boulevardblatt schreibt: „Falls Verletzungen oder Formkrisen der jüngeren Spieler zu Engpässen führen sollten und die Weltmeister gleichzeitig Super-Leistungen zeigen, wäre ein Comeback möglich.“ Im Normalfall wolle Löw aber an seiner Entscheidung, die er sich nicht leicht gemacht haben wird, festhalten.

Soll heißen: Der Bundestrainer plant die Vorbereitung auf die EM im nächsten Jahr ohne die drei Weltmeister. Jüngere Spieler sollen dauerhaft die Plätze einnehmen. Löw erhofft sich dadurch eine schnellere Weiterentwicklung der nachrückenden Akteure. Fans, Journalisten und nicht zuletzt Hummels, Boateng und Müller werden mit Argusaugen verfolgen, ob dieser Plan aufgeht.