Die Suche nach einem zweiten Offensivstar neben Douglas Costa bestimmt in den vergangenen Tagen die Schlagzeilen rund um den FC Bayern München. Und es scheint, als habe sich die Vereinsführung auf Ángel di María mehr oder weniger festgelegt – zumal auch Manchester United deutlich signalisiert hat, den Argentinier bei entsprechendem Angebot abgeben zu wollen. Allerdings fordert Louis van Gaal im Gegenzug ein Bayern-Ass. Am liebsten Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger oder Mario Götze. Zudem bevorzugt di María offenbar den Wechsel zu Paris St. Germain. Und genau hier liegt das Problem.

Weil die Münchner keinen der drei Spieler abgeben wollen und di María womöglich andere Pläne verfolgt, sind auch Alternativlösungen ein Thema. So wie Kingsley Coman von Juventus Turin. Für den 19-jährigen Franzosen haben die Bayern laut Informationen des italienischen Transfermarktexperten und ‚Sky‘-Journalisten Gianluca Di Marzio 15 Millionen Euro geboten. Doch Juve soll abgelehnt haben. Eine zu große Rolle spiele der Youngster in den Planungen der ‚Bianconeri‘.

Rein fußballerisch könnte Coman, der in der vergangenen Saison in Turin noch kein Stammspieler war, gut zum Stil des FC Bayern passen. Der Rechtsfuß ist in der Offensive flexibel einsetzbar, kann sowohl innen als auch auf beiden Außenbahnen agieren. Seine Stärken liegen im Eins-gegen-Eins und in seinem explosiven Antritt. Darüber hinaus bringt der U21-Nationalspieler ein starkes Passspiel mit. Eine sofortige Verstärkung der Marke di María wäre Coman jedoch nicht. Fraglich ist ohnehin, ob Juve sein vermeintlich größtes Talent zu einem europäischen Konkurrenten ziehen lassen würde.