Sven Ulreich: Der Schattenmann von Manuel Neuer wollte eigentlich schon in diesem Sommer wechseln, am liebsten innerhalb der Bundesliga. Da die Bayern aber keinen passenden Ersatz verpflichteten und sich Neuer in der Saisonvorbereitung mit Verletzungen herumplagte, musste Ulreich bleiben. Ein Abgang im nächsten Jahr ist wahrscheinlich.

Rafinha: Hinter Joshua Kimmich ist der Brasilianer die klare Nummer zwei, so die deutliche Formulierung der Klubbosse schon vor der Saison. In diesem Sommer probierte angeblich der FC Chelsea sein Glück bei Rafinha. Der Rekordmeister schätzt den 32-Jährigen aber als zuverlässigen Backup – zuletzt auch links hinten für den verletzten David Alaba. Ob das Rafinha für eine Verlängerung ausreicht?

Arjen Robben: Ist der Niederländer fit, ist er auch gesetzt. Regelmäßig spult Robben auch mit 33 Jahren noch seine Topform ab. Bleibt er in dieser Saison von größeren Verletzungen verschont, könnte ein neuer Einjahresvertrag winken. Die Klasse und Erfahrung, den Bayern auch in wichtigen Spielen weiterzuhelfen, ist ohne Frage noch immer vorhanden. Eine Rückkehr in die Heimat wäre aber ebenso denkbar wie ein Wechsel in eine sportliche weniger attraktive Liga.

Franck Ribéry: Ähnlich sieht es bei Robbens französischem Gegenüber aus. Ribéry betonte zuletzt, noch „zwei, drei Jahre spielen“ zu können. Gerne würde er seine Karriere in München beenden. Mit Serge Gnabry kommt zur neuen Saison ein neuer Konkurrent für den linken Flügel. Zudem wird Julian Brandt von Bayer Leverkusen als heißer Kandidat gehandelt. Einfacher wäre es für Ribéry in einem Jahr also nicht, seinen Platz zu behaupten.