Tabula rasa beim Hamburger SV. Vor dem neuen Präsidenten Bernd Hoffmann scheint niemand sicher. Nicht der Vorstandsvorsitzende, nicht der Sportchef, nicht der Trainer und auch keiner der Spieler. Einer von ihnen: André Hahn. Der 27-Jährige zählt zu den heißesten Wechsel-Kandidaten im Kader.

Wie bei so vielen anderen HSV-Neuzugängen auch ging die Form des Angreifers nach seinem Transfer von Borussia Mönchengladbach aus unerfindlichen Gründen flöten. Immerhin können die Hanseaten laut ‚Sport Bild‘ noch viel Geld mit Hahn machen. Eine Fünf-Millionen-Ausstiegsklausel würde das Minus-Geschäft (Ablöse im vergangenen Sommer: Sechs Millionen Euro) in Grenzen halten.

Drei Saisontore sind kein Gütesiegel

Ein hübsches Sümmchen, angesichts der Millionen-Einbußen im Abstiegsfall sogar noch etwas hübscher. Man ist fast geneigt, den HSV für diesen Schachzug zu loben. Der Haken: Niemand weiß, ob ein Interessent so viel Geld noch berappen möchte. Mehr als drei Tore in 23 Pflichtspielen hat Hahn in der Hansestadt bislang nicht zustande gebracht.

Zumindest weiß man vom interessierten FC Augsburg, der seinem ehemaligen Leistungsträger gerne ein Comeback in der Fuggerstadt ermöglichen würde, dass er solche Ablösen mittlerweile zahlen kann. Gut möglich allerdings, dass FCA-Manager Stefan Reuter die Summe drücken möchte. So oder so: Ein Berg an Aufgaben wartet auf die künftigen HSV-Verantwortlichen.