Bis ins Finale der UEFA Youth League schaffte es Paris St. Germain, dort unterlagen die Franzosen der U19 des FC Chelsea denkbar knapp mit 1:2. Zu überzeugen wusste der Nachwuchs von PSG in diesem Wettbewerb trotzdem, allen voran Kapitän Mamadou Doucouré. Der 17-jährige Innenverteidiger gefiel mit sicherem Passspiel und einem abgeklärten Abwehrverhalten – eine gelungene Bewerbung für die Bundesliga?

Laut einem Bericht von ‚France Football‘ hat der Linksfuß das Interesse einiger europäischer Spitzenklubs geweckt. So sollen der FC Arsenal und auch Borussia Mönchengladbach auf den Youngster aufmerksam geworden sein und ihm zeitnah ein Vertragsangebot unterbreiten. Nach FT-Informationen hat sich der im Senegal geborene U18-Nationalspieler Frankreichs zumindest dazu entschieden, dass seine Zukunft nicht in der französischen Hauptstadt liegt: Einen Vertrag für die erste Mannschaft hat Doucouré, der im Training bereits an der Seite der Abwehrrecken Thiago Silva und David Luiz üben durfte, abgelehnt. ‚Sport1‘ vermeldet, dass die Borussia sogar schon die Zusage von Doucouré erhalten hat.

FT-Meinung: Max Eberl dürfte hinter den Kulissen bereits alles in seiner Macht stehende tun, um Doucouré von einem Wechsel zu den ‚Fohlen‘ zu überzeugen. Gerade in der jüngeren Vergangenheit hat Gladbachs Manager bewiesen, dass er ein hervorragendes Auge für junge Talente hat und durchaus gewillt ist, für diese auch eine Menge Geld in die Hand zu nehmen. Im Falle von Nico Elvedi, der im Sommer 2015 für vier Millionen Euro aus Zürich kam, sowie bei der Leihe von Andreas Christensen lag Eberl jedenfalls goldrichtig.