Als hätte Eintracht-Manager Fredi Bobic nicht schon genug Baustellen, kommt nun eine weitere für den 47-Jährigen hinzu. Nach dem Transfer von Luka Jovic zu Real Madrid (60 Millionen Euro) steht nun auch der Abschied von Sébastien Haller im Raum. Sein Trainer Adi Hütter gewährt dem Franzosen dafür sogar einen gewissen Freiraum.

Rein sportlich gesehen wäre er schon ein großer Verlust für uns. Es ist eine Entscheidung vom Spieler, ob er sagt ’okay, ich möchte bitte den Verein verlassen, weil das komplette Paket stimmt.“, erklärt Hütter im ‚kicker‘. Natürlich versucht der 49-Jährige seinen Schützling vom Verbleib zu überzeugen: „Natürlich versuche ich dem Spieler das ein oder andere schmackhaft zu machen.“ West Ham United hat bereits ein Angebot über 40 Millionen Euro bei den Hessen hinterlegt.

Fragezeichen auch bei Hinteregger

Hütter lobt darüber hinaus auch einen weiteren Liebling, den die Eintracht allerdings erst einmal fest verpflichten müsste. Martin Hinteregger habe eine „außergewöhnliche“ Entwicklung im vergangenen halben Jahr gemacht. „Er ist ein Spieler, der ein Gesicht hat, einen klaren Charakter hat, das taugt wahrscheinlich auch den Fans. Er ist natürlich ein Spieler, den wir gerne in unseren Reihen behalten würden.“

Aktuell laufen die Verhandlungen zwischen Frankfurt und dem FC Augsburg, wo der Österreicher noch bis 2021 unter Vertrag steht. Über zehn Millionen Euro müsste die SGE in die Fuggerstadt überweisen. Solange Hinteregger nicht losgeeist werden kann, muss Landsmann Hütter mit seinem aktuellen Personal vorliebnehmen. Mit Blick auf die Europa League-Qualifikation sieht der Übungsleiter noch Luft nach oben: „Es fehlt schon noch einiges, das muss man ganz klar sagen. Wir müssen in den verbleibenden 13 Tagen vor allem nochmal an der Spritzigkeit arbeiten