Nach wochenlangen Spekulationen kann Bayern München die Personalie Javi Martínez offenbar zu den Akten legen. Der 23-jährige Mittelfeldspieler von Athletic Bilbao galt als Wunschspieler der Verantwortlichen des Rekordmeisters. Am gestrigen Donnerstag berichteten spanischen Medien, dass die Bayern sich dazu durchgerungen hätten, die geforderten 40 Millionen Euro Ablöse für den Spanier zu zahlen. Dieser schließt einen möglichen Wechsel allerdings kategorisch aus.

Ich sehe mich nicht bei ‚Barça‘ oder einem anderen Verein. Ich fühle mich sehr wohl bei Athletic. Ich sehe mich bis zum Ende meines Vertrags bei Bilbao“, sagt Martínez, dessen Kontrakt bei den Basken bis 2016 datiert ist, gegenüber dem spanischen TV Sender ‚Antena 3 TV‘. Damit scheint klar, dass die Bayern den Markt nach Alternativen für den Nationalspieler sondieren müssen.

Die Macher an der Säbener Straße suchen händeringend einen Defensiv-Allrounder. Martínez, der sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung agieren kann, war erster Kandidat an der Säbener Straße. Als mögliche Alternative gilt Yann M’Vila von Stade Rennes. Die ‚Sport Bild‘ brachte zudem Lars Bender von Bayer Leverkusen ins Spiel. Die Chancen der Bayern den Nationalspieler von der ‚Werkself‘ loseisen zu können, dürften jedoch gering sein.