Als der SV Werder Bremen im Spätsommer die Verpflichtung von Joseph Akpala bekanntgab, atmeten viele Fans der ‚Grün-Weißen‘ auf. Denn hinter FC Bayern-Leihgabe Nils Petersen klaffte eine große Lücke. Der äußerst schnelle und dazu abschlussstarke Akpala sollte dem Bremer Spiel weitere Impulse geben, so der Plan. Eine Idee, die der vom FC Brügge gekommene Nigerianer bislang nicht umsetzen konnte.

Im Gegenteil – Akpala wirkte in den kurzen Einsätzen während der Hinrunde sehr schwerfällig. Die Umstellung auf das höhere Tempo in der Bundesliga gelang dem 26-Jährigen nicht. Laut französischen Medien winkt ein Leihgeschäft in die Ligue 1. Wie der Radiosender ‚ODSRadio‘ berichtet, würde der FC Évian den Angreifer gerne für die Rückrunde ausleihen. Erste Gespräche hätten bereits stattgefunden.

Dass die Hanseaten einen ihrer beiden Mittelstürmer ziehen lassen, ist jedoch fraglich. Neben Petersen könnte dann höchstens noch Niclas Füllkrug den Part der einzigen Spitze in Thomas Schaafs bevorzugtem System einnehmen. Akpala wird sich in der zweiten Saisonhälfte steigern müssen – und zwar beim SV Werder.