Friedhelm Funkel hat Alemannia Aachen wieder auf den Weg gebracht. Zwar ist das Abstiegsgespenst noch lange nicht vertrieben, aber immerhin treffen die Offensivspieler wieder ins Schwarze.

Um dem Angriffsspiel weitere Qualität zu verleihen, will Sportdirektor Erik Meijer auf dem Wintertransfermarkt nachbessern. Auf der Liste stehen nach Informationen der ‚Aachener Zeitung‘ ausschließlich Spieler, mit denen der Trainer schon an anderen Stationen gearbeitet hat oder die schon für Alemannia gespielt haben.

Zu den Kandidaten zählen dem Lokalblatt zufolge Zoltán Stieber und Albert Streit. Stieber, der erst vor der Saison für rund 1,5 Millionen Euro von Aachen zum FSV Mainz 05 wechselte, kommt in der Bundesliga kaum zum Zug. Sein letzter Profieinsatz datiert vom 17. September. Er könnte für ein Leihgeschäft infrage kommen, sofern der Linksfuß, der in der vergangenen Saison 27 Scorerpunkte holte, finanzierbar ist.

Ähnliches gilt für Streit. Der ehemalige Schalker wäre fußballerisch eine Verstärkung für die Alemannia. Allerdings gilt der 31-Jährige als nicht besonders pflegeleicht. Zudem müsste Streit, der sich aktuell beim Oberligisten Viktoria Köln fit hält, im Vergleich zu seiner vorherigen Station auf viel Gehalt verzichten. Ob, und wenn ja, welchen Neuzugang Meijer im Januar aus dem Hut zaubert, ist noch vollkommen offen.