Vor dem wichtigen Auswärtsspiel beim FC Bayern München (Samstag, 15:30 Uhr) sorgt die Personalie Marko Arnautović bei den Anhängern und Verantwortlichen des SV Werder Bremen weiter für Verwirrung. Fest steht, dass der Österreicher die ‚Grün-Weißen‘ in diesem Winter nicht verlassen wird. Ein hoch dotiertes Angebot von Dynamo Kiew lehnten sowohl der Klub als auch der Spieler ab.

Bestätigt Arnautović seine gute Form in den kommenden Monaten, dürften die Karten im Sommer neu gemischt werden. Danijel Arnautović bestätigt die Befürchtung von Trainer Thomas Schaaf, dass der Bundesligist für den 23-Jährigen lediglich eine Durchgangsstation ist. „Marko glaubt, das Werder genau das richtige Sprungbrett ist. Deswegen hat er sich auch für Bremen entschieden“, erklärt der Bruder und Berater des Flügelspielers gegenüber ‚Sport 1‘.

Arnautović über 2014 hinaus an der Weser zu binden, soll das Erstlingswerk des neuen Geschäftsführers Thomas Eichin werden. Der Nationalspieler selbst hält sich zu seinen Zukunftsplänen bedeckt und möchte sich vorerst nur auf die Rückrunde konzentrieren: „Ich habe hier viele Höhen und Tiefen gehabt und Werder hat mir in sehr vielen Situationen geholfen. Die Verantwortlichen haben mir gesagt, dass sie mich brauchen und ich bin froh, dass das Thema vom Tisch ist.“ Der Poker um Arnautović geht aller Voraussicht nach am Saisonende in die nächste Runde.