Grundsätzlich sehen wir Handlungsbedarf im Mittelfeld, sowohl im defensiven als auch im offensiven Bereich“, macht Manager Horst Heldt keinen Hehl um die Transferpläne des FC Schalke 04. Der Wunschspieler für die Spielmacherposition ist seit Wochen Renato Augusto von Corinthians São Paulo.

Nach Informationen der ‚WAZ‘ lassen die ‚Knappen‘ nun Taten folgen. Demnach wurde beim Klub aus der brasilianischen Millionenmetropole ein offizielles Angebot eingereicht. Über die Höhe macht die Regionalzeitung keine Angaben. Beeindruckt scheinen die Corinthians jedoch bislang nicht und ein Wechsel ist weiter in der Schwebe.

Allenfalls eine Alternative zum brasilianischen Nationalspieler, der von 2008 bis 2013 verletzungsgedingt auf 126 Pflichtspieleinsätze für Bayer Leverkusen kam, ist Younes Balhanda. Kontakt zu dessen Klub Dynamo Kiew haben die Schalker aber noch nicht aufgenommen.

Inler Favorit für die Sechs

Für das defensive Mittelfeld soll nach Möglichkeit Gökhan Inler an die Ruhr geholt werden. Die ‚Königsblauen‘ hatten sich bereits im Sommer um den Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft bemüht, zogen aber im Kampf gegen Leicester City den Kürzeren. Da der 31-Jährige bei der englischen Überraschungsmannschaft völlig außen vor ist und seit Mitte September auf lediglich neun Premier League-Minuten kommt, rechnet sich Schalke sehr gute Chancen aus.

Der Brasilianer Mauricio von Terek Grozny ist derweil kein Thema mehr. Ebenso wenig wie Stefan Aigner, den Eintracht Frankfurt unter keinen Umständen im Winter ziehen lassen will. Laut der ‚WAZ‘ hat Heldt den Kampf um Alessandro Schöpf vom 1. FC Nürnberg hingegen noch nicht aufgegeben. Ein Wechsel ist laut dessen Berater Mario Weger aber derzeit unwahrscheinlich: „Da ist absolut nichts dran. Es gibt momentan kein Angebot.

Heldts Plan sieht vor, dass die Mannschaft, die am 34. Spieltag mindestens auf Platz vier rangieren soll, bis zur kommenden Woche steht. Am Montag bricht der Bundesligist ins Trainingslager nach Florida auf und Coach André Breitenreiter möchte zum Abreisetag alle Mann an Bord haben.