Ausstiegsklausel: Für 35 Millionen kann Reus gehen

Ausstiegsklausel: Für 35 Millionen kann Reus gehen

15.10.2012 - 11:49 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Marco Reus überzeugt in Verein und NationalmannschaftMarco Reus überzeugt in Verein und Nationalmannschaft©Maxppp

In der Bundesliga sorgt Marco Reus schon seit längerem für Furore. Zuletzt zeigte der 23-Jährige auch im Nationaltrikot beeindruckende Leistungen. Die Borussia aus Dortmund hofft, noch lange Zeit Freude am Neuzugang zu haben, muss aber auch seinen möglichen Abschied im Hinterkopf behalten.

Marco Reus ist für Borussia Dortmund die erhoffte Verstärkung im Mittelfeld. Beim amtierenden Meister knüpft der 23-Jährige nahtlos an seine überragende Form aus seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach an. Auch im Nationalteam ist der Offensivakteur drauf und dran, sich dauerhaft einen Stammplatz zu erspielen. Kein Wunder also, dass zahlreiche Klubs Reus auf dem Zettel haben – trotz Vertragsbindung an den BVB bis 2017.

Denn der Kontrakt mit seinem neuen Klub würde den pfeilschnellen Reus wohl nicht von einem Vereinswechsel abhalten. Wie die ‚tz‘ berichtet, beinhaltet der Vertrag eine Ausstiegsklausel. Demzufolge kann der trickreiche Rechtsfuß den BVB im kommenden Sommer für eine Ablöse von 35 Millionen Euro verlassen. Bereits in der abgelaufenen Transferphase zeigten Real Madrid und der FC Bayern Interesse, mehr jedoch nicht. Die Überzeugung in die Fähigkeiten des gebürtigen Dortmunders wird jedoch in den vergangenen Monaten noch weiter gestiegen sein.

Es ist anzunehmen, dass sich Vereine finden werden, die einen Betrag dieser Größenordnung in Reus investieren würden. Wenig deutet jedoch darauf hin, dass der Doppeltorschütze vom WM-Qualifikationsspiel gegen Irland am vergangenen Freitag seine Zelte in Dortmund nach nur einem Jahr wieder abbricht. Der BVB ist sein Heimatverein, Dortmund seine Geburtsstadt und sein dynamisches Spiel kommt in Jürgen Klopps System hervorragend zur Geltung. Ob Reus jedoch bis 2017 den Verlockungen aus dem In- und Ausland widerstehen kann, bleibt abzuwarten.

Matthias Rudolph

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