Nach einer Flut von Neuzugängen steht bei Schalke 04 eine ebensolche von Abgängen bevor. 30 Spieler umfasst der Profikader der ‚Königsblauen‘ derzeit – zu viel für einen hochverschuldeten Verein wie Schalke. „Wir werden etwas auf der Abgabenseite tun“, kündigt Trainer Felix Magath an.

Sofern er Abnehmer findet. Insgesamt 11 Spieler stehen vor dem Abschied. Jermaine Jones, Albert Streit, Nicolas Plestan, Erik Jendrišek, Jun-Min Hao, Alexander Baumjohann, Hans Sarpei, Mario Gavranovic, Besart Ibraimi, Sergio Escudero und Ciprian Deac haben laut ‚Sport Bild‘ zumindest kurzfristig allesamt keine Zukunft in der Veltins-Arena. Die Spieler sollen verkauft oder verliehen werden.

Doch das Interesse an den Ausgemusterten hält sich in Grenzen. Albert Streit fristet seine hochbezahlte Zeit in der zweiten Saison in Folge bei der zweiten Mannschaft der ‚Knappen‘. Dementsprechend ist sein Ruf bei den Bundesliga-Managern. Jermaine Jones steht offenbar auf dem Wunschzettel des VfL Wolfsburg, Erik Jendrišeks Leihe zu Panathinaikos Athen ist geplatzt, offenbar steht der SC Freiburg als Abnehmer bereit.

Die Liste unterstreicht die gigantische Fehlplanung des Felix Magath. Alleine fünf der elf Spieler verpflichtete der Trainer und Manager in Personalunion vor der laufenden Saison. Für Deac, Escudero und Sarpei fielen rund sechs Millionen Euro Ablöse an. Baumjohann, Gavranovic und Ibraimi kosteten die Knappen vor der letzten Saison weitere drei Millionen Euro. Zu viel für einen hochverschuldeten Verein wie Schalke 04.



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