In Europa gibt es kaum einen Topklub, der noch nicht mit Kai Havertz von Bayer Leverkusen in Verbindung gebracht wurde. Der 19-Jährige hielt in der Hinrunde die kriselnde Werkself praktisch im Alleingang am Leben und zauberte sich bis in die deutsche Nationalmannschaft. Bei einem Talent von Havertz‘ Güteklasse ist klar: Lange wird er nicht mehr in Leverkusen bleiben.

Dass er Begehrlichkeiten weckt, ist normal für einen guten Spieler“, weiß auch Sportchef Simon Rolfes, der dem ‚kicker‘ sagt: „Aber er hat einen langfristigen Vertrag.“ Bis 2022 ist Havertz noch an Bayer gebunden. Und abgeben will der Verein sein großes Juwel nicht: „Und mit Kai zusammen wollen wir ihn als Spieler weiterentwickeln. Deswegen sind wir sehr entspannt. Wir planen fest mit ihm.“

Ein sommerlicher Abgang von Havertz ist bei der Werkself also kein Thema. Da im Vertrag des 19-Jährigen keine Ausstiegsklausel verankert ist, sitzt der Klub grundsätzlich am längeren Hebel. Spätestens 2020 wird der Edeltechniker aber wohl nicht mehr zu halten sein. Bayer winkt eine dreistellige Millionenablöse. Zu welchem Topklub er dann geht, wird sich Havertz aussuchen können.