Der FC Bayern hat offenbar Kontakt zu Yacine Adli von Paris St. Germain aufgenommen. Die ‚L’Équipe‘ berichtet, dass neben den Münchnern auch der FC Barcelona den 17-Jährigen, der in der Pariser A-Jugend kickt, angesprochen hat. Der Spieler selbst fühlt sich demnach insbesondere vom Interesse der Katalanen geschmeichelt. Doch auch PSG plant mit seinem Juwel und versucht, es langfristig an sich zu binden.

Bayern-Sportdirekor Hasan Salihamidzic tütete mit der Verpflichtung von Alex Timossi Andersson von Helsingborg IF bereits einen Teenager-Transfer ein. Der 16-jährige Angreifer wird 2019 zum deutschen Rekordmeister stoßen. Ab wann Adli im Idealfall das Münchner Trikot tragen soll, ist fraglich. Auf seiner Position im zentralen Mittelfeld herrscht in sämtlichen Topklubs ein großer Konkurrenzkampf.

Der neue Rabiot?

Der U17-Nationalspieler (16 Spiele, sechs Tore) erinnert nicht nur optisch, sondern auch in seiner Spielweise sehr an PSG-Eigengewächs Adrien Rabiot. Trotz einer stattlichen Körperlänge von 1,86 Metern spielt Wuschelkopf Adli sehr elegant und mit großer Übersicht. Zudem stößt er bei eigenen Angriffen gerne in den gegnerischen Strafraum vor. Qualitäten, die man überall gerne sieht.

PlausibelFT-Meinung: Der FC Bayern ist angesichts der steigenden Ablösesummen gut beraten, große Talente früh zu erkennen und zu verpflichten. Adli gehört in diese Kategorie, ist aber bereits jetzt auch bei anderen Topklubs bekannt. Es wird schwierig für den Serienmeister, im Rennen um den Teenager die Oberhand zu bewahren.