Bei Eintracht Frankfurt genoss Niko Kovac den uneingeschränkten Rückhalt. Aber auch zu Frankfurter Zeiten soll der in Berlin aufgewachsene Kroate immer wieder aufgrund seiner Trainingsmethoden mit den Spielern aneinander geraten sein. In München setzt sich dies nun fort.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, sind die Bayern-Stars vor allem von der Belastungssteuerung des Cheftrainers genervt. Nach jedem Training müssen die Spieler 20 Minuten Fahrradfahren, nach jedem Spiel sogar 30 Minuten. Diese Überstunden sollen die Profis alles andere als gerne absolvieren „und intern revoltieren“, so die Boulevardzeitung.

Hübner glaubt an Kovac

Kovacs ehemaliger Vorgesetzter Bruno Hübner weiß, was dem Trainer fehlt: „Was er braucht zur erfolgreichen Arbeit, ist Rückendeckung und Unterstützung. Die hat er in Frankfurt bei den sportlich Verantwortlichen immer und zu jeder Sekunde uneingeschränkt gehabt. Vielleicht vermisst das Niko aktuell ein wenig und denkt an die guten alten Zeiten zurück. Dass da in München in der Phase keiner sagt, so jetzt gehe ich mal an Deiner Stelle vor die Kamera – das hätte ihm sicherlich geholfen.

Hübner ist sich aber auch sicher, dass Kovac gemeinsam mit den Bayern den Bock umstoßen kann: „Ich glaube, dass Niko bei den Bayern die Kurve kriegt. Ich halte ihn für einen außergewöhnlichen Trainer, der zwar immer noch jung im Geschäft ist, aber große Stärken hat. Auch bei uns geriet er zu Beginn in die Kritik, als die Ergebnisse ausblieben. Aber dann ist er gestärkt aus diesem Tal herausgegangen. Das muss er so auch in München machen.