Raphaël Guerreiro, Ousmane Dembélé, Jean-Kévin Augustin, Corentin Tolisso, Benjamin Pavard und viele mehr – die Liste der Youngsters, die in den vergangenen Jahren aus der Ligue 1 in die Bundesliga wechselten, ist lang und prominent. Und Frankreich kristallisiert sich immer mehr als das bevorzugte Scouting-Feld der deutschen Klubs heraus.

Da macht auch der FC Bayern keine Ausnahme. Objekt der Begierde ist seit einigen Monaten der 16-jährige Willem Geubbels von Olympique Lyon. Laut den ‚Salzburger Nachrichten‘ steht der Youngster weiterhin auf dem Wunschzettel der Münchner, die sich allerdings harter und attraktiver Konkurrenz stellen müssen. Auch der FC Chelsea, Tottenham Hotspur und der FC Liverpool wollen Geubbels. Nicht mehr im Rennen ist hingegen Red Bull Salzburg. Die Österreicher kassierten eine Absage vom Berater des Außenstürmers.

Bislang kein Profivertrag

Bei Olympique würde man das schlaksige Juwel mit dem pfeilschnellen Antritt selbstredend gerne halten. Doch Geubbels zögert, seinen ersten Profivertrag zu unterzeichnen. Das macht den aktuellen U18-Nationalspieler nur noch begehrenswerter, denn eine dicke Ablöse wäre nicht fällig. Sein Verein hat Geubbels eine Frist bis zum 31. Januar gesetzt, andernfalls steht womöglich in diesem Winter schon ein Wechsel an.

Er ist kein reiner Dribbler, seine Fähigkeiten gehen weit darüber hinaus“, beschreibt der französische FT-Korrespondent Matthieu Margueritte das umworbene Talent, das in dieser Saison bereits viermal bei den Profis eingesetzt wurde.

Heißes ThemaFT-Meinung: Geubbels ist mit Blick auf die hervorragende Perspektive ein sehr interessanter Kandidat für die Bayern. Langfristig könnte er seinen Landsmann Franck Ribéry auf der linken Außenbahn beerben. Und weil Geubbels’ Gespräche mit Lyon momentan nicht voranschreiten, könnte das Thema in den kommenden Wochen sehr konkret werden.