Am Mittwoch trafen sich die sportlichen Verantwortlichen des Zweitligisten Eintracht Frankfurt mit einem alten Bekannten. Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer Armin Veh führten erste Gespräche mit Aristide Bancé, der zwischen 2008 und 2010 für die Frankfurter Lokalrivalen Kickers Offenbach und Mainz 05 auf Torejagd ging.

Die Verpflichtung des Stürmers käme für die Hessen einem finanziellen Kraftakt gleich. „Im Moment ist ein Wechsel von Bancé nicht finanzierbar“, klärt Sportdirektor Hübner im ‚kicker‘ auf. Gegenüber FussballTransfers berichtet Bancé-Berater Cyrille Timwo Monthe von drei Millionen Euro, die Al-Ahli Dubai für seinen Stürmer fordert. Zudem ist Frankfurt nicht die einzige Option des 26-Jährigen.

Zwei deutsche Klubs sind interessiert“, so Timwo Monthe, der betont, dass die Bundesliga für seinen Schützling Priorität genießt. Neben den deutschen Interessenten habe zudem ein Verein aus England ein Auge auf Bancé geworfen: „Er möchte wieder in der Bundesliga spielen. Ansonsten könnte er auch in die Premier League, wo ein Klub aus der Tabellenmitte interessiert ist.“ Um welchen Verein es sich handelt, verrät der Berater nicht. Möglicherweise handelt es sich um einen Zug im Verhandlungspoker mit der Eintracht.

Dennoch bleibt den Frankfurtern nur, sich in Geduld zu üben. Zumal die Hessen ohnehin zunächst einen Stürmer abgeben müssten, um Bancé verpflichten zu können. Theofanis Gekas soll bei russischen Klubs auf der Liste stehen, berichtete die ‚Sport Bild‘ am Mittwoch. Selbst wenn der Grieche den Verein verlässt, dürfte eine Festverpflichtung Bancés ausgeschlossen sein. Mehr als eine Leihe wäre für Frankfurt wahrscheinlich nicht machbar.