Am heutigen Donnerstagmorgen hatten englische Medien berichtet, dass Tottenham Hotspur bereit sei, rund 36 Millionen Euro für Douglas Costa vom FC Bayern zu zahlen. Der pfeilschnelle Brasilianer sei mit seiner Rolle in München unzufrieden und strebe einen Wechsel an. Tatsächlich läuft Costa seit einigen Monaten seiner Form aus dem Vorjahr hinterher. Der Linksfuß wirkt oftmals gehemmt und lässt die Zielstrebigkeit in seinen Aktionen vermissen.

Dennoch schien ein Abgang des 26-Jährigen bis dato unwahrscheinlich. Aufgrund seines bis 2020 laufenden Vertrags haben die Bayern das Heft des Handelns in der Hand. Doch wie ‚Sky Sport News HD‘ berichtet, ist ein Abschied des Brasilianers gar nicht so abwegig wie bisher angenommen. Demnach denke der Rekordmeister darüber nach, Costa bei einem „entsprechenden Angebot“ ziehen zu lassen.

Laut dem ‚Sky‘-Journalisten Torben Hoffmann sei nicht nur Costa in München unzufrieden. Auch von Vereinsseite hadere man mit der Entwicklung des Brasilianers. Ob die Bayern schon bei den kolportierten 36 Millionen aus Tottenham schwach werden, bleibt jedoch fraglich. Costa war 2015 für 30 Millionen Euro von Shakhtar Donezk zum FCB gewechselt. Trotz seiner aktuellen Formkrise wird sein Marktwert seitdem um mehr als nur sechs Millionen gestiegen sein.