Robert Lewandowski trauert der Torjägerkanone hinterher, die ihm Pierre-Emerick Aubameyang am letzten Spieltag noch entriss. Dass es dazu kam, lastet der polnische Stürmerstar auch seinen Teamkollegen an

Es tut jetzt nicht mehr weh. Aber direkt danach hat es das! Vielleicht, weil ich nicht ganz zufrieden war, wie mich meine Mannschaft unterstützt hat. Direkt nach dem letzten Spiel war ich wütend! Ich war enttäuscht von meinem Team“, sagte der 28-Jährige vor wenigen Tagen de polnischen ‚Super Express‘.

Kader zu schwach?

Zudem ärgert den Torjäger laut ‚Bild am Sonntag‘ insbesondere, dass er für das Team im Champions League-Rückspiel gegen Real Madrid (2:4) mit akuten Schulterschmerzen auf die Zähne biss und bis Saisonende durchspielte, die Mannschaft es ihm aber nicht entsprechend dankte.

Der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft sehnt sich nach dem Gewinn des Henkelpotts, hat laut ‚Bild‘ aber ernsthafte Zweifel daran, ob der Kader der Münchner dafür stark genug ist. Er fordere dringend namhafte Verstärkungen.

Alexis Sánchez und Marco Verratti würden den Polen wohl besänftigen. Dass der Chilene kommt, ist nach der Verpflichtung von Serge Gnabry aber unwahrscheinlicher geworden. Zumal Sánchez vor einem Wechsel zu Manchester City stehen soll.

FT-Meinung: Man kann sich schon die Frage stellen, warum der Pole seine Teamkollegen öffentlich kritisiert. Schließlich weiß Medien-Profi Lewandowski ganz genau um die Folgen derartiger Aussagen. Insofern darf davon ausgegangen werden, dass er geflissentlich Druck auf die Bosse ausüben wollte.