Die Anzeichen verdichten sich, dass Juan Bernat im Sommer die Koffer packt. Der 25-Jährige ist unzufrieden mit seinem Status als Backup von David Alaba. Und weil der Vertrag 2019 ausläuft, könnte der FC Bayern noch eine angemessene Ablöse kassieren.

Die ‚as‘ bringt in ihrer Printausgabe vom heutigen Dienstag Atlético Madrid als neuen Arbeitgeber ins Spiel. Bei den Rojiblancos verfolge man die Personalie Bernat „sehr aufmerksam“, berichtet das in Madrid ansässige Sportblatt. Klar ist: Die Bayern würden einem Verkauf nur zustimmen, sofern sie adäquaten Ersatz ausfindig machen.

Bayern erkundigt sich nach Kenedy

Ein Kandidat für den Wechsel an die Säbener Straße ist der Brasilianer Kenedy, der momentan vom FC Chelsea zu Newcastle United ausgeliehen ist. Am gestrigen Montag berichtete ‚Sky Sports‘, dass der deutsche Rekordmeister Erkundigungen über den wuchtigen Außenbahnspieler eingeholt habe. Der FC Bayern sei mit der Bitte an Chelsea herangetreten, dass man gerne informiert würde, sofern die Bereitschaft bestünde, den 22-Jährigen ziehen zu lassen.

Seit Jahren gilt Kenedy als eines der hoffnungsvollsten Talente bei den Blues. Den Durchbruch hat der Linksfuß aber seit seinem Wechsel von Fluminense an die Stamford Bridge im Jahr 2015 nicht geschafft. Als Grund dafür haben die englischen Experten ausgemacht, dass Kenedy seine beste Position bis dato nicht gefunden hat.

Der körperlich robuste Flügelspieler kann sowohl auf der Linksverteidiger-Position als auch auf beiden offensiven Außenbahnen agieren. Für die Bayern wäre das sozusagen die Wunschvorstellung. So könnte Kenedy als Backup für Alaba oder auch als Alternative für die Offensive einspringen, in der es wegen der Zukunft von Robbery so großes Rätselraten gibt.

PlausibelFT-Meinung: Die Wege von Bernat und dem FC Bayern werden sich voraussichtlich trennen. Atlético wäre ein möglicher neuer Arbeitgeber, auch der FC Barcelona wurde in der Vergangenheit schon genannt. Die Millionen könnten Karl-Heinz Rummenigge und Co. dann umgehend in Ersatz investieren. Neben Kenedy steht vor allem Nationalspieler Jonas Hector vom 1. FC Köln im Fokus.