Lucien Favre hätte zu seinem Dienstantritt bei Borussia Dortmund gerne Hans Vanaken vom FC Brügge verpflichtet. Der Neu-Trainer des BVB berichtete den Klubverantwortlichen laut der Zeitschrift ‚Sport/Voetbalmagazine‘ von den Qualitäten des zentralen Mittelfeldspielers, konnte demnach aber nicht jeden in der Führungsetage restlos von Vanaken überzeugen.

Brügge-Geschäftsführer Vincent Mannaert bestätigt: „Borussia Dortmund hat sich auch nach dem Preis erkundigt.“ Mitte September verlängerte der 26-Jährige dann seinen Vertrag bis 2023 beim Tabellenzweiten der belgischen Liga. Zuvor feierte Vanaken sein Debüt für die A-Nationalmannschaft.

Ein Abschied aus Brügge ist derweil wohl noch nicht final vom Tisch. Weitere Klubs sollen die Auftritte des 1,94-Meter-Profis, der aus der Jugend von Lommel SK stammt, in den vergangenen Monaten verfolgt haben.

Ein namentlich nicht genannter Bundesliga-Scout wird zitiert: „Hans ist auch auf meiner Liste, wenn auch nicht als Nummer eins des FC Brügge. Seine Qualitäten: Ballsicherheit, Übersicht, Körpergröße, Laufstärke, Positionsspiel. Viele Dinge, die einen Schwachpunkt kompensieren: Seinen Antritt.“ Der BVB ist im Mittelfeld vorerst gut aufgestellt, doch für die Bundesliga bleibt ganz Vanaken offenbar ein Thema.