Serge Gnabry will sich in der Saison 2017/18 noch nicht dem immensen Konkurrenzkampf beim FC Bayern München stellen. „Gnabry möchte sich grundsätzlich ein Jahr ausleihen lassen. Das haben er und seine Berater kundgetan“, verkündete Karl-Heinz Rummenigge am heutigen Montag auf einer Pressekonferenz. Ob dem Wunsch des U21-Nationalspielers entsprochen wird, „hängt davon ab, was wir noch machen“, so der Bayern-Boss weiter.

Großes Interesse an einer Leihe signalisiert die TSG Hoffenheim, die Gnabry gerne fest verpflichtet hätte, letztlich aber im Rennen mit dem FCB den Kürzeren zog. Zuletzt lobte TSG-Trainer Julian Nagelsmann Gnabry sogar öffentlich, verwies aber im gleichen Atemzug auf den bestehenden Vertrag bei den Münchnern.

Costa auf dem Sprung

Seinen Kaderplatz räumen wird ziemlich sicher Douglas Costa, der unmittelbar vor dem Wechsel zu Juventus Turin steht. „Wir sind bei Costa in Gesprächen mit Juve. Es gibt noch keinen Vollzug. Es ist aber möglich, dass es so kommt“, sagte Rummenigge.

FT-Meinung: Alles hängt vom weiteren Transfermarkt des FC Bayern ab. Nur wenn noch ein Knaller für die Offensive kommen sollte, darf Gnabry vorübergehend den Hut nehmen. Ein Thema ist nach wie vor Alexis Sánchez, der allerdings wohl Manchester City vorzieht. Nach FT-Informationen ebenfalls ein Thema: Yannick Carrasco von Atlético Madrid.