Zwölf Scorerpunkte sammelte Milot Rashica in der Rückrunde. Seine dynamische und sehr zielstrebige Spielweise hat einige Interessenten hellhörig werden lassen, wie sein Berater Altin Lala gegenüber dem ‚Weser-Kurier‘ bestätigt: „Es gibt mehrere Interessenten für Milot. Darunter Klubs, die auch für ihn interessant sind. Die auch mehr bezahlt hätten. Milot hat in Bremen eine sehr gute Entwicklung genommen, das haben andere Vereine registriert und versuchen, ihn zu locken.“

Eine wirkliche Option ist ein Abschied vom SV Werder Bremen für den schnellen Dribbler mit der fulminanten Schusstechnik in diesem Sommer aber nicht. „Milot kann bei Werder noch besser werden“, betont Lala. Und auch sein Schützling pflichtet ihm bei: „Ich habe einen Vertrag bei Werder. Ich fühle mich gut, das ist das Wichtigste. Es passt mit dem Trainerteam, mit den Fans, mit der ganzen Stadt. Sie alle sorgen dafür, dass ich mich wirklich gut fühle. Ich habe keinen Grund, den Verein zu verlassen.“

Verlängerung bei Werder

Im Gegenteil. Auf Seiten des Spielers kann man sich offenbar sehr gut vorstellen, den 2022 auslaufenden Vertrag des 23-Jährigen vorzeitig zu verlängern. „Es ist ein Gedanke, eine Möglichkeit, über eine Vertragsverlängerung zu sprechen“, bestätigt Lala.

Dies würde dann automatisch eine saftige Gehaltserhöhung nach sich ziehen – und womöglich auch die Implementierung einer Ausstiegsklausel. Eine solche existiert nämlich zum jetzigen Zeitpunkt nicht. „Milot hat einen langfristigen Vertrag ohne Klausel und will auch nicht weg. Dank Frank Baumann sind wir in der Situation, dass wir im Sommer keinen Spieler verkaufen müssen“, freut sich Kohfeldt, der für die kommende Spielzeit sicher mit seinem gefährlichsten Offensivspieler planen darf.