Tor

Sven Ulreich (VfB Stuttgart): Erst zum vierten Mal in dieser Saison konnte der 25-Jährige seinen Kasten sauber halten. Gegen den SC Freiburg wusste Ulreich vollends zu überzeugen und war einer der Hauptprotagonisten für den überlebenswichtigen 2:0-Erfolg.

Abwehr

Heiko Westermann (Hamburger SV): Auch wenn der Fußball-Ästhet die Hände vors Gesicht schlägt – am 30-Jährigen kommt man an diesem Spieltag nicht vorbei. Sein Siegtreffer in der 82. Minute gegen Bayer Leverkusen war nicht nur sehenswert, sondern vor allem ein Ausdruck purer Willensstärke. Westermann hauchte dem HSV somit im Abstiegs- und womöglich sogar Existenzkampf wieder Leben ein.

Marcel Correia (Eintracht Braunschweig): Glänzte in der
Verteidigung der ‚Löwen‘. Ließ im Niedersachsenderby nichts anbrennen, war verantwortlich für den Spielaufbau beim BTSV und schaltete sich immer wieder effektiv ins Offensiv-Spiel ein.

Ermin Bicakcic (Eintracht Braunschweig): Gewann beeindruckende 82 Prozent seiner direkten Zweikämpfe und kam dabei ohne ein einziges Foulspiel aus. Didier Ya Konan und Artjom Rudnevs waren vollständig abgemeldet. Im Duett mit Correia herausragend beim 3:0-Sieg im so prestigeträchtigen Derby gegen Hannover 96.

Santi García (Werder Bremen): Der argentinische Linksverteidiger beackerte wieder einmal die linke Außenbahn rauf und runter. Unermüdlich in seinem Offensiv-Drang und kompromisslos in seinen Zweikämpfen. Gibt nie einen Ball verloren. Vorbildliche Leistung des 25-Jährigen.

Mittelfeld

Ibrahima Traoré (VfB Stuttgart): Auch wenn er sich im Sommer wohl aus Stuttgart verabschiedet, hängt sich der Flügelflitzer im Abstiegskampf für den VfB nochmal richtig rein. Initiierte über Außen nahezu jeden gefährlichen Angriff der Stuttgarter und bereitete den Führungstreffer mustergültig vor.

Daniel Baier (FC Augsburg): Zog in fast störrischer Ruhe am Ball die Fäden im Mittelfeld des FCA. Untermauerte seine essenzielle Rolle als Chefstratege im Augsburger Mittelfeld und dirigierte seine Teamkollegen zum historischen Erfolg gegen den FC Bayern.

Hakan Calhanoglu (Hamburger SV): Überragender Akteur am Freitagabend gegen Bayer Leverkusen. Eröffnete mit einem humorlosen Distanzschuss schon in der 4. Minute den Torreigen. Danach weiterhin brandgefährlich aus der Distanz und omnipräsent im Angriffsspiel der Hanseaten. Ballerte aus allen Rohren. Lediglich Leno hatte dem 19-jährigen Offensiv-Juwel etwas entgegenzusetzen.

Sturm

Havard Nielsen (Eintracht Braunschweig): Die Leihgabe von Red Bull Salzburg entpuppt sich im Abstiegskampf als wahrer Glücksgriff. Kämpfte erbittert um jeden Ball und ackerte für sein Team und traf zum wichtigen 2:0 für die ‚Löwen‘. Extrem athletisch stand der Norweger sinnbildlich für den starken Charakter der Braunschweiger, die vorlebten, wie man in einem Derby und im Kampf um den Klassenerhalt zu spielen hat.

Robert Lewandowski (Borussia Dortmund): Kann einfach mit jedem Körperteil treffen, auch mit dem Rücken. Unterstrich, wie wichtig er für das Angriffsspiel des BVB ist. War an fast jeder gefährlichen Aktion beteiligt und setzte seine Mitspieler erneut glänzend in Szene. Der 25-Jährige zeigte gegen Wolfsburg, dass er zu den weltbesten seines Fachs gehört.

Sascha Mölders (FC Augsburg): Der kernige Stoßstürmer schoss das goldene Tor und beendete damit höchsteigen nach 53 Partien die niederlagenfreie Serie des FC Bayern. Verrichtete im Sturm-Zentrum der ‚Fuggerstädter‘ wieder die Drecksarbeit und warf sich in alles, was sich bewegte.

Die Top-Elf des 29. Spieltags

* in Klammern die Anzahl der Nominierungen