Auf der Suche nach Verstärkung für die offensive Außenbahn hätte der VfL Wolfsburg offenbar gerne ins obere Regal gegriffen. Laut ‚kicker‘ loteten die Wölfe um Sportdirektor Olaf Rebbe vergeblich die Verfügbarkeit von Bayern Münchens Kingsley Coman ab.

Denkbar wäre wohl ohnehin nur ein Leihgeschäft gewesen. Erst im April zog der Rekordmeister die Kaufoption beim 21-Jährigen und überwies 21 Millionen Euro an Juventus Turin. Bis 2020 steht Coman in München unter Vertrag.

Außerdem auf der unerfüllten Wolfsburger Sommer-Wunschliste: Anthony Martial (Manchester United), Serge Gnabry (TSG Hoffenheim), Nicolai Müller (Hamburger SV), Malcom (Girondins Bordeaux) und Iuri Medeiros (Sporting Lissabon).

Not macht erfinderisch

Auf die Verpflichtung eines klassischen Außenstürmers verzichtete der VfL letztlich. Auch im Winter werde man nicht zwingend nachlegen, betont Rebbe im ‚kicker‘: „Es macht nur Sinn, wenn wir uns verbessern. Im Sommer war das ein überhitztes Thema. Aktuell hat sich der Bedarf auf dieser Position eingestellt.“

Alternativ vertraute Trainer Martin Schmidt auf Außen zuletzt auf die eigentlich zentral angesiedelten Yunus Malli, Divock Origi, Landry Dimata oder Linksverteidiger Yannick Gerhardt. Not macht erfinderisch.