Eine konstante Rolle hat Lucien Favre für Julian Brandt noch nicht gefunden. Mal rechts, mal links, dann wieder als Hängende Spitze – nur zweimal durfte der 23-Jährige auf der Achter-Position ran, auf der er gemeinsam mit Kai Havertz in der so famosen Rückrunde bei Bayer Leverkusen agiert hatte.

Für mich ist es was Neues, wenn du an einem Tag 90 Minuten spielst und dann in Freiburg wieder auf der Bank sitzt. Dieses Hin und Her ist schon ein bisschen schwierig“, klagt Brandt im Interview mit der ‚Bild‘, „natürlich will man immer mehr oder dass es optimal läuft, aber manchmal bekommt man im Leben nicht immer alles sofort – und dann musst du es dir erarbeiten.“

In der Startelf nicht überzeugt

Lediglich zweimal stand Brandt bisher in der Bundesliga-Startelf, am 3. Spieltag beim 1:3 gegen Union Berlin und dann eine Woche später beim 4:0 gegen Bayer Leverkusen.

Ich habe Geduld mit mir selbst und auch mit dem Verein. Es ist auch nicht so, dass ich kein Selbstvertrauen habe. Ich glaube, dass meine Zeit auch wieder kommen wird, dass man das Gefühl hat, man ist jetzt angekommen“, stellt der 25-Millionen-Mann klar. Er sei „keiner, der sich hängen lässt“.