Wir führen keine Trainerdiskussion.“ Die Dortmunder Verantwortlichen Michael Zorc und Sebastian Kehl sprachen zuletzt mit einer Stimme. Doch die öffentliche Kritik an Coach Lucien Favre nahm parallel zu. Insbesondere nach dem uninspirierten Auftritt bei Inter Mailand (0:2) am gestrigen Mittwochabend.

Wie die ‚Bild‘ berichtet, will man beim BVB eine Entlassung des Schweizers während der laufenden Saison aber tunlichst vermeiden. Das Blatt verweist auf die schlechten Dortmunder Erfahrungen, als sie Anfang Dezember 2017 Peter Bosz durch Peter Stöger ersetzten.

Fünf Spiele für die Trendwende

Vielmehr hoffe die Borussia darauf, dass es Favre schafft, in den fünf Spielen bis zur nächsten Länderspielpause das Ruder herumzureißen. Gelingt dem 61-Jährigen das nicht, sei es „kaum vorstellbar, dass Favre im Amt bleibt“, so die ‚Bild‘. Erster Gradmesser: Das Derby gegen Schalke am Samstag (15:30 Uhr).

Derweil ist ein potenzieller Favre-Nachfolger angeblich schon wieder aus dem Rennen. José Mourinho hat dem BVB laut einem spanischen Medienbericht abgesagt. The Special One pflegt gute Kontakte zu Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Übrigens auch einer derer, die „keine Trainerdiskussion“ führen.