Bei Borussia Dortmund passen derzeit nicht nur die Ergebnisse nicht. Auch die Spielweise des BVB unter Peter Bosz ruft zahlreiche Kritiker auf den Plan. Zu denen gehört offenbar auch Julian Weigl, der kein Fan des niederländischen Trainers zu sein scheint.

Der ‚Sport Bild‘ zufolge kam es bei der Partie gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag in der Halbzeitpause zu einer Auseinandersetzung zwischen Bosz und Weigl. Der Sechser möchte seine Rolle demnach anders interpretieren, als sein Coach es vorgibt.

Weigl lieber tiefer Sechser

Weigl ist es aus der Zeit unter Thomas Tuchel gewohnt, sich den Ball als erster Aufbauspieler im Mittelfeld bereits früh von den Innenverteidigern abzuholen. Bosz präferiert dagegen den Ballvortrag über die Manndecker. Weigl soll sich deshalb weiter vorne positionieren. Eine Rolle, die ihm nicht liegt.

In Leverkusen widersetzte sich der 22-Jährige merklich den Vorgaben des Trainers und wurde folgerichtig ausgewechselt. Der ‚Sport Bild‘ zufolge könnte die widersprüchliche Interpretation seiner Rolle Wechselgedanken im deutschen Nationalspieler hervorrufen.

UnwahrscheinlichFT-Meinung: Da Boszs Job am seidenen Faden hängt, ist Weigl gut beraten abzuwarten, ob sich das Problem mit seiner Rolle nicht von selbst erledigt. Schafft der BVB unter dem ehemaligen Ajax-Coach aber den Turnarround, könnten sich im gebürtigen Bayern tatsächlich Abwanderungsgedanken breitmachen.