Lautaro Martínez wird sich nicht bereits im Winter Borussia Dortmund anschließen. Die argentinische Sporttageszeitung ‚Olé‘ berichtet, dass der Angreifer vorerst bei seinem Verein Racing Avellaneda bleiben will, um an der Copa Libertadores teilzunehmen.

Durch den vierten Platz in der abgelaufenen Saison qualifizierte sich Racing für die südamerikanische Champions League. Diese wird wie gewohnt über das Kalenderjahr 2018 hinweg ausgetragen. Start ist im Januar, das Finale findet im November statt. Bleibt Avellaneda lange im Wettbewerb, könnte also auch ein Sommerwechsel in Gefahr geraten.

Ausstiegsklausel wird ignoriert

Miguel Jiménez bestätigte bereits Martínez‘ Plan. „Er wird im kommenden Jahr den Pokal mit uns spielen“, so der Vize-Präsident. Der Angreifer steht noch bis 2020 bei Racing unter Vertrag. Das Arbeitspapier enthält eine Ausstiegsklausel über neun Millionen Euro, die bei einem künftigen Verkauf aufgrund eines Gentlemen’s Agreement keine Verwendung finden soll.

Neben dem BVB, der sich bereits zu Gesprächen mit Martínez traf, ist auch Atlético Madrid am 20-Jährigen interessiert. ‚Olé‘ bringt zudem Manchester United als möglichen Abnehmer ins Spiel. Man darf gespannt sein.