Michy Batshuayi benötigte im vergangenen Winter genau zwei Tage, um Pierre-Emerick Aubameyang vergessen zu machen. Bei seinem Einstandssieg gegen den 1. FC Köln legte die Leihgabe des FC Chelsea einen Treffer auf und erzielte die anderen beiden selbst. Dennoch plant Borussia Dortmund offenbar doch keine Verlängerung des Engagements. Vielmehr soll sein Konkurrent beim FC Chelsea an der Strobelallee anheuern.

Nach Informationen der ‚Bild‘ wird erneut Álvaro Morata in Dortmund gehandelt. Der Spanier aus der Talentschmiede von Real Madrid wechselte im vergangenen Sommer an die Stamford Bridge und unterschrieb bis 2022. Nach nur einem Jahr will der Stürmer aber London verlassen und sucht nach einem neuen Arbeitgeber.

BVB will 80 Millionen Euro ausgeben

Das nötige Kleingeld wurde am gestrigen Dienstag freigegeben. Demnach haben sich Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc, Matthias Sammer, Sebastian Kehl und Markus Pilawa darauf geeinigt, 80 Millionen Euro in neues Personal zu investieren. Durch den Wechsel von Sokratis, der mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht wird, könnte die Summe auf runde 100 Millionen Euro anwachsen.

Das Problem: Allein der Morata-Transfer würde einen Großteil des Gesamtbudgets verschlingen. Neben dem Topstürmer sollen aber auch ein neuer Sechser sowie gleich drei neue Abwehrspieler kommen. „Wir werden Geld in die Hand nehmen, um neue Spieler zu holen“, kündigt Zorc an und verspricht: „Wir werden verstärkt auf Werte wie Disziplin und Gier setzen und den Teamgedanken wieder in den Mittelpunkt rücken.

PreisfrageFT-Meinung: Morata wäre ein Stürmer aus dem vielzitierten oberen Regal. In seiner Debütsaison bei Chelsea war der 25-Jährige in 47 Pflichtspielen an 21 Treffern direkt beteiligt. Dennoch wäre ein Transfer im Bereich des Möglichen, wenn Morata selbst auf einen Abschied aus England drängt. Fraglich ist jedoch, ob dem BVB die bisher freigegebenen Millionen für alle geplanten Transfers reichen werden.