BVB-Interesse an Diouf: Kind will hart verhandeln
11.03.2013 - 11:19 Fußball Deutschland » Bundesliga
Um Mame Diouf bemüht sich vor allem Borussia Dortmund©MaxpppDer Poker um Mame Diouf hat begonnen. Eine Schmerzgrenze gebe es nicht, versichert Martin Kind. Sollte der BVB den Torjäger von Hannover 96 im Sommer verpflichten wollen, müsste der Deutsche Meister wohl tief in die Tasche greifen.
Dass Robert Lewandowski auch in der kommenden Saison seine Fußballschuhe für Borussia Dortmund schnüren wird, ist mehr als fraglich. Inzwischen glaubt nicht mehr nur Lothar Matthäus, dass es den Polen zum FC Bayern München ziehen wird. Erster Kandidat auf die Nachfolge ist Edin Džeko, mit dem bereits Verhandlungen laufen sollen.
Isoliert von dieser Personalie bekundet der BVB Interesse an Mame Diouf von Hannover 96, der offensichtlich nicht abgeneigt ist. Ein Angebot der 96er zur Vertragsverlängerung lehnte Diouf unlängst ab. „Erst einmal hat er Vertrag bis 2014“, sträubt sich Martin Kind im ‚NDR-Sportclub‘ gegen den Verkauf, „damit sind wir ein wesentlicher und auch kein einfacher Gesprächspartner.“
Kategorisch ausschließen kann der Präsident des Europa League-Teilnehmers den Verkauf von Top-Torjäger Diouf allerdings nicht: „Wenn es sein muss, werden wir in Verhandlungen gehen und haben sehr konkrete Überlegungen.“ Wirtschaftliche Notwendigkeit, den Senegalesen zu verkaufen, um ihn 2014 nicht ablösefrei ziehen lassen zu müssen, bestünde nicht, beteuert Kind. Bei entsprechender Offerte des BVB würden die Niedersachsen aber wohl einlenken, auch wenn die bislang kolportierten acht Millionen Euro offenbar nicht ausreichend wären.
Tobias Feldhoff
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