Rund 17,5 Millionen Euro bezahlt Borussia Dortmund für die Verpflichtung von Marco Reus. Eine Summe, die der bevorstehende Verkauf von Shinji Kagawa wieder einspielen soll. Dem BVB bleiben die Einnahmen aus den TV-Geldern sowie der Champions League, die Trainer Jürgen Klopp entschlossen reinvestieren will.

Wir haben uns geschworen, weiter mutig zu bleiben bei Transfers und nicht so sehr nach Sicherheit zu streben“, kündigt Klopp im ‚kicker‘ weitere Hochkaräter an. Bislang verzeichnet der Kader neben Reus Leonardo Bittencourt und Mustafa Amini als Neuzugänge, weitere sollen folgen.

Wir sind noch aktiv auf dem Transfermarkt und schauen, ob wir den einen oder anderen Spieler noch dazunehmen“, versichert Klopp, der sich und Manager Michael Zorc für die anstehenden Monate gut gewappnet sieht: „Wir sind gut vorbereitet auf diese Transferphase.“

Auf der Einkaufsliste der Dortmunder steht unter anderem das polnische Talent Rafal Wolski, zudem berichteten dänische Medien unlängst über das Interesse an Stürmer Nicklas Bendtner. Bei künftigen Verpflichtungen sei angedacht, nicht unbedingt immer auf den sofortigen Durchbruch zu pochen. „Wir wollen unseren Spielern die Möglichkeit geben, durch eine Leistungsexplosion auf die nächste Stufe zu gelangen“, sagt Klopp. Bestes Beispiel dafür, dass die Akklimatisierung auch einmal länger brauchen kann, ist Robert Lewandwski. Der Torjäger stand in seiner ersten Saison noch im Schatten von Lucas Barrios.