Jacob Bruun Larsen ist frustriert angesichts seiner überschaubaren Einsatzzeiten in dieser Saison. „Ich habe mich gut geschlagen und geholfen, als ich gegen Bayer Leverkusen (4:0, Anm. d. Red.) reinkam. Aber man ist frustriert, wenn man eine Weile nicht gespielt hat, das ist klar. Alles, was ich tun kann, ist, hart zu trainieren und zu arbeiten“, erklärt der 21-Jährige gegenüber der dänischen Zeitung ‚B.T.‘.

Larsen kommt in diesem Jahr wettbewerbsübergreifend auf indiskutable 35 Einsatzminuten, kann seine Situation aber durchaus realistisch einschätzen: „Ich könnte mir alle möglichen Ausreden einfallen lassen, aber es würde meine Spielzeit sowieso nicht beeinflussen. Also muss ich einfach weitermachen, auch wenn ich nicht spiele.

Abschied kein Thema

Ein Abschied aus Dortmund kommt für den Offensivspieler nicht infrage. „Es ist Teil des Spiels und nichts, was ich noch nie zuvor erlebt habe. Es ist ganz normal und ich habe keine Ambitionen, Dortmund zu verlassen“, stellt Larsen unmissverständlich klar.

Fraglich bleibt aber, wie es nach der laufenden Saison weitergeht. 2021 läuft das Arbeitspapier des Nationalspielers aus. Über konkrete Vertragsverhandlungen zwischen der Borussia und dem Eigengewächs ist derzeit nichts bekannt. Sollte Larsen am Ende der Saison keine klare Perspektive mit realistischen Einsatzchancen haben, könnte er einen Wechsel anstreben. Ohne eine Vertragsverlängerung würde der BVB mit Sicherheit die letzte Chance auf eine Ablöse nicht ungenutzt lassen.