In der vergangenen Rückrunde spielte Julian Brandt bei Bayer Leverkusen groß auf – im Mittelfeldzentrum wohlgemerkt. Bei seinem neuen Arbeitgeber Borussia Dortmund ist dieser Platz aber für Kapitän Marco Reus reserviert. Brandt musste auf den Flügel ausweichen und tat sich sichtlich schwer. Eine Formdelle war die Folge.

Beim 2:1 im Pokal gegen Borussia Mönchengladbach unter der Woche durfte der Blondschopf in Abwesenheit von Reus nun einmal in der Zentrale ran. Prompt schoss Brandt zwei Tore und war der Matchwinner. Der Knoten könnte nun also geplatzt sein. Wäre da nicht die drohende Rückkehr von Reus.

Der 30-Jährige könnte heute gegen den VfL Wolfsburg in die Startelf zurückkehren. Für Brandt bliebe dann wohl erneut maximal die Rolle als Linksaußen. Denn wie die ‚Bild‘ berichtet, ist eine Doppel-Acht mit den beiden Nationalspielern Coach Lucien Favre „zu riskant“.

Dennoch sagt Brandt: „Natürlich schiele ich darauf, gemeinsam mit ihm auf dem Platz zu stehen. Marco ist ein sehr guter und wichtiger Spieler – und ich wünsche mir immer, dass er spielt.“ Auch wenn das gleichzeitig bedeutet, dass der Ex-Leverkusener seiner größten Stärken beraubt wird.