Thomas Delaney soll in der kommenden Saison mit Julian Weigl die Fäden im Dortmunder Mittelfeld ziehen. Einen beinharten Sechser, der den beiden Mittelfeldspielern den Rücken frei halten könnte, sucht man im Kader von Borussia Dortmund nach wie vor vergebens. Einen passenden Mann hat der BVB in England ausfindig gemacht.

Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, beschäftigen sich die Schwarz-Gelben intensiv mit Victor Wanyama von Tottenham Hotspur. Der bullige Zweikämpfer steht seit zwei Jahren bei den Spurs unter Vertrag. Nach einem Knorpelschaden in der vergangenen Saison sank jedoch der Stern des 50-fachen kenianischen Nationalspielers. Die Londoner sollen bereits signalisiert haben, dass man sich Angebote in diesem Sommer anhören würde. An der White Hart Lane steht der 26-Jährige noch bis 2021 unter Vertrag.

Diallo ist Favres Wunschspieler

Der Wunschspieler für die Position in der BVB-Innenverteidigung ist Abdou Diallo vom FSV Mainz 05. Vor allem Neu-Trainer Lucien Favre ist überzeugt vom geborenen Franzosen und soll den Transfer bei Michael Zorc in Auftrag gegeben haben. Diallo selbst will nach nur einem Jahr in Mainz den nächsten Schritt gehen und nach Dortmund wechseln. 05-Manager Rouven Schröder stellt sich aber noch quer, da er zunächst einen adäquaten Ersatz finden muss.

Konkurrenz bekommt der BVB aus Diallos Geburtsland Frankreich. Wie die ‚L’Équipe‘ berichtet, will Olympique Lyon den Innenverteidiger zurück in die Ligue 1 lotsen. Der siebenfache französische Meister soll ein Angebot für 20 Millionen Euro für den 22-Jährigen vorbereiten. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ fordern die Mainzer aber mindestens 25 Millionen Euro.

Heißes ThemaFT-Meinung: Mit den bisherigen drei Verpflichtungen von Thomas Delaney, Marius Wolf und Marwin Hitz ist der Dortmunder Transferhunger noch lange nicht gestillt. Wanyama und Diallo wären zwei wichtige Puzzleteile für den kommenden BVB-Kader. Der letztjährige Mainzer Shootingstar ist bereit für den nächsten Karriereschritt und ein Wechsel bis zum Ende der Transferperiode ist vorstellbar. Hinter einem Wanyama-Wechsel prangen hingegen deutlich größere Fragezeichen. Englische Medien rechnen damit, dass der Abräumer mit über 50 Millionen Euro zu Buche schlagen würde.