Seitdem Roman Bürki im vergangenen Sommer seine Zelte in Dortmund aufgeschlagen hat, hat sich für Roman Weidenfeller einiges geändert. Die jahrelange Nummer eins der Borussia muss sich hinter dem Schweizer anstellen. In der abgelaufenen Saison durfte Weidenfeller noch in der Europa League und im DFB-Pokal zwischen den Pfosten stehen, in dieser Spielzeit ist ihm nur noch der nationale Pokalwettbewerb geblieben.

Dass der mittlerweile 36-Jährige trotzdem noch auf Knopfdruck seine Leistung abrufen kann, bewies er nicht zuletzt beim gestrigen Pokalfight gegen Union Berlin (4:1 n.E.). Im Elfmeterschießen gegen die Eisernen parierte Weidenfeller die ersten beiden Schüsse stark, den letzten Elfer von Philipp Hosiner guckte er an die Latte. „Es war mir wichtig, Ruhe auszustrahlen und der Mannschaft zu signalisieren, dass wir das Ding schon schaukeln“, beschrieb der Keeper nach Schlusspfiff seine Rolle für das Team.

Weidenfellers Vertrag läuft beim BVB nach 15 Jahren am Saisonende aus. Auch dank seiner jüngsten Performance darf der Routinier aber auf eine erneute Verlängerung hoffen. Laut ‚Bild‘ wollen die Schwarz-Gelben in der Winterpause die Verhandlungen aufnehmen, ein weiteres Jahr Laufzeit ist im Gespräch. Dafür, dass man in Dortmund weiterhin auf Weidenfeller setzen will, sprechen auch die Dementis bezüglich des vermeintlichen Interesses am Kölner Schlussmann Timo Horn.