Die blutleere 0:2-Niederlage gegen den FC Schalke 04 hat offenbar endgültig über die Zukunft von Peter Stöger entschieden. Wie die ‚Bild‘ berichtet, wird der Vertrag des Übungsleiters definitiv nicht verlängert. Demnach muss Stöger auch dann gehen, wenn er die Zielvorgabe Qualifikation für die Champions League erreicht.

Darüber hinaus hat der BVB offenbar auch in Sachen Nachfolgeregelung eine Grundsatzentscheidung getroffen. Die Schwarz-Gelben suchen eine Dauerlösung, weswegen Julian Nagelsmann, der erst 2019 verfügbar wäre, aus dem Rennen ist. Der Trainer der TSG Hoffenheim soll von den Dortmundern eine offizielle Absage erhalten haben.

Bleibt Topkandidat Lucien Favre, der sich mehr und mehr als kommender BVB-Trainer herauskristallisiert. Der 60-Jährige kann OGC Nizza aufgrund einer Ausstiegs-Vereinbarung für rund drei Millionen Euro verlassen. In den kommenden 14 Tagen soll der Schweizer seinen Vertrag an der Strobelallee unterzeichnen. Marco Rose von RB Salzburg werden nur noch Außenseiterchancen eingeräumt.

Update: Borussia Dortmund hat mittlerweile dementiert, dass man in Sachen Peter Stöger bereits eine Entscheidung getroffen habe. Wie ein namentlich nicht genannter BVB-Sprecher den ‚Ruhr Nachrichten‘ versichert, hat es „nicht einmal ein Gespräch gegeben“. Demnach gibt es noch keine Entscheidung und Stöger bleibt der erste Ansprechpartner. Dem Erreichen der Champions-League-Qualifikation „ordnen wir alles unter“.