2008 wechselte Neven Subotić zusammen mit Trainer Jürgen Klopp von Mainz 05 zu Borussia Dortmund. Rund 4,5 Millionen Euro Ablöse überwies der BVB an die Rheinhessen – rückblickend betrachtet eine glänzende Investition. In den vergangenen vier Jahren gewann der Innenverteidiger mit dem Revierklub zwei Meisterschaften sowie einmal den DFB-Pokal und entwickelte sich zu einem der besten Abwehrspieler der Liga.

Sein Vertrag im Signal Iduna-Park endet 2014. Zwar erklärte Subotić unlängst, dass sein Fernziel die englisch Premier League sei, konkrete Abwanderungsgedanken hege er allerdings nicht. „Jeder weiß, dass ich glücklich hier bin. Mir ist wichtig, dass ich spiele. Das ist der Fall. Das Gefühl, unbedingt wegzuwollen, habe ich nicht“, sagt der Serbe im Gespräch mit der ‚Sport Bild‘. Auch in der aktuellen Saison zählt Subotić zur Stammformation von Trainer Klopp und absolvierte bislang alle Ligaspiele über die volle Distanz.

Nach zwei Jahren auf höchstem Niveau empfindet Subotić die Ablöse, die die Klubverantwortlichen damals für ihn zahlten, als gerechtfertigt an. „Ich denke, dass ich es dem Verein zurückgezahlt habe und eine lohnenswerte Investition war. Es war für beide Seiten eine lohnenswerte Investition“, so der Nationalspieler. Kritisch sieht er hingegen den Transfer von Javi Martínez zu Bayern München: „Es wird sich zeigen, ob er sie (die 40 Millionen Euro Ablöse, Anm. d. Red.) wert ist. Als ich ein kleiner Junge war, da wurden solche Summen maximal für absolute Weltstars gezahlt – von denen gab es aber nicht viele.