Der 18-jährige Maximiliano Romero vom argentinischen Erstligisten CA Vélez Sarsfield könnte schon bald in der Bundesliga zu sehen sein. Laut dem Journalisten Agustin Sileo‏ haben sowohl Borussia Dortmund als auch der VfB Stuttgart Kontakt zum Arbeitgeber des Youngsters aufgenommen, um die Ablöseforderung in Erfahrung zu bringen. Romeros Ausstiegsklausel soll bei zwölf Millionen Euro liegen.

Sileo zufolge sind die Schwaben mittlerweile sogar einen Schritt weiter gegangen und haben eine konkrete Offerte in Höhe von zehn Millionen Dollar (rund 8,3 Millionen Euro) platziert. Wie Vélez auf das Angebot aus Stuttgart reagiert hat, ist nicht bekannt. Angesichts des bis 2019 laufenden Vertrags von Romero sind die Argentinier allerdings nicht in der besten Verhandlungsposition.

Der nächste Reschke-Coup?

Der Angreifer gehört bei Vélez trotz seines Alters schon zum Stammpersonal. Mit vier Treffern in den ersten beiden Ligaspielen sorgte er zu Saisonbeginn für Aufsehen. Der bullige Romero ist ein waschechter Stürmer, der vor Dynamik und Willenskraft nur so strotzt. Die Anlagen sind da, den Rechtsfuß zu einem Top-Angreifer zu formen.

Die Stuttgarter wollen dies offenbar unbedingt übernehmen. Und der Transfer von Romero würde zum Südamerika-Experten Michael Reschke passen. Im Sommer zauberte der Sportvortand mit Santiago Ascacíbar schon einen Rohdiamanten aus Argentinien aus dem Hut. Angesichts der jüngsten Abschiedsgerüchte um Bankdrücker Simon Terodde sowie der allgegenwärtigen Verletzungssorgen um Daniel Ginczek wäre der Romero-Deal eine sinnvolle Investition.

Probleme könnte der VfB aber bekommen, wenn der BVB ernst macht. Der internationale Ruf der Schwarz-Gelben als Sprungbrett zu den absoluten Topklubs ist auch am Río de la Plata ausgezeichnet. Und sollte Pierre-Emerick Aubameyang tatsächlich schon im Winter seine Koffer packen, wären die Chancen auf Einsätze auch im Signal Iduna Park realistisch. Gegen eine Verpflichtung von Romero spricht allerdings die Anwesenheit des gleichaltrigen Alexander Isak, der ebenfalls als große Sturmhoffnung gilt.